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Steigerwald

Parcoursbericht über den Steigerwald Parcours

Am 11.03.2017 von Andreas Koehler – ca. 12 gute Tiere und ein Haufen Bowra Schrott

Da wir ein Wochenende in Schweinfurt gebucht hatten, suchte ich mir im Internet mal die in der Umgebung liegenden Möglichkeiten zum Bogenschießen raus. Dabei war dann der Steigerwald Parcours am nächsten dran. Leider war mein sonstiger Gefährte Melle diesmal nicht mit – ich musste also alleine los. Dann fing der Spaß auch schon an. Das Navy hatte das Ziel gleich gefunden und so fuhr ich munter los. Raus aus Schweinfurt und in Richtung Steigerwald – das war nach ca. 20 Minuten erreicht – das Schild Steigerwald meine ich. Den Parcours noch lange nicht. Da du auf der Ecke überhaupt keinen Empfang bekommst – wollte mich das Navy dreimal in einen Waldweg schicken der nur für Forstbetrieb erlaubt war – Scheiße – nach 20 Minuten Irrfahrt ich wieder raus aus dem Wald um Empfang zu bekommen – und siehe da anders um den Berg herum wollte das blöde Ding auf einmal. Nach weiteren 12 Minuten kam ich dann an eine Ansammlung von Häusern – überall Pferde – und ein großes Schild „Steigerwald Parcours“. Na toll – nur eine Stunde gebraucht für 25 KM – da bin ich ja sonst mit dem Fahrrad schneller!

Also aussteigen – hin zu dem Bauernhof – direkt neben der Miste stand einer und guckte mich groß an – „der will doch wohl nicht zu mir“. Aber ich wollte! Also höflich gefragt – bin ich hier richtig und kann ich auf den Parcours – natürlich durfte ich – er zeigte mir dann auch gleich die Anmeldung und ist mit mir zum Einschießplatz gelaufen. Dort zeigte er mir wo der Parcours anfängt und wo er aufhört – einmal in die Sackgasse ca. 250 Meter rein – dann wieder zurück bis hier und dann da runter in die Sackgasse und von da aus dann die restlichen Ziele schießen bis du wieder hier oben bist. Die Kostenfrage haben wir dann auch gleich geklärt 8 Euro – ich hatte nur 7 in Kleingeld – na das reicht auch, meinte er dann. Meine ich jetzt auch…..

Also den Bogen holen und ab auf den Einschießplatz – zwei Schießwürfel hängen da und 3 Säcke gefüllt mit Heu von vorigem Jahr – das war‘s – na ja Einschießen wird auch völlig überbewertet!

Also einmal den Köcher leer machen auf die beiden Würfel – (den Säcken hab ich nicht getraut – da hättest du mit Sicherheit durchgeschossen) – dann ab auf Bahn 1 – zwei Füchse bergauf ca. 12 und 18 Meter entfernt – beide im ersten getroffen – nochmal sechs Pfeile hinterhergejagt – Einschießen war ja nicht so pralle!! Pfeile holen und ab geht’s zur Station zwei – 1 Reiher und eine Ratte in einem Wasserloch – auf 10 Meter gut zu machen – Treffer Nummer 3 und 4 im ersten!!! Ab dort wurde es dann auch langsam etwas schlammiger – der Weg geht dort in den Wad hinauf und da kommt auch der ganze Regen dann wieder runter gelaufen – Ziel 3 – 4 Raben auf einem kleinen Hügel – wirklich 4 ? ne dreieinhalb – oder sagen wir mal drei – wenn man großzügig die Reste zusammenzählt werden es wohl so viele sein. Total kaputt – nur noch Schrott – und so ging es dann die nächsten drei Bahnen weiter – ein Biber der so viele Einschüsse hatte das er aussah wie unsere derzeitigen Scheiben auf dem Platz – ein Dachs den man als solchen nicht mehr erkennen konnte – ein kleines Wildschwein das schon vor Monaten verendet ist. Einzig der Uhu war in Ordnung, und ganz zum Schluss ein laufender Bär den konnte man auch noch als akzeptabel hinnehmen. Also umdrehen – zurück zum Ausgangspunkt und von dort in das andere Tal – konnte ja nur besser werden. Ganz am Ende von dem Tal stehen dann da zwei Hasen – akzeptabler Zustand – gute Entfernung – danach ein Auerhahn – konnte man drauf schießen, und drei Birkhühner aus einer unglaublichen Entfernung von 25 Meter – die waren auch in einem recht guten Zustand – kein Wunder – die trifft ja auch keiner!!! Dann fängt es an mit der Schweinerrei – ein hängendes Wildschwein – nächste Bahn ein liegendes Wildschwein – ziemlich groß und gut in Schuss – danach eine Wildsau und 4 kleine Ferkel – nächste Bahn eins von den kleinen billigen Schweinen die knüppelhart werden – hin zu einem Schuss auf 3 Eichhörnchen bergauf und zum Schluss zwei Rehe. Es reicht – ich gehe zurück zur Einschiesswiese und dort treffe ich einen Reiterbogen Schützen der sich im Schnellschiessen übt – 6 Pfeile in 8 Sekunden – vom Pferd braucht man das, erzählt er mir. Wir unterhalten uns da so über dies und das, da kommt der Bauer um die Ecke und sagt der Kaffee ist fertig – ob ich auch einen möchte – das einzig Gute an diesem Tag bisher !!! Wir unterhalten uns dann noch eine halbe Stunde über seine eigentliche Passion – Schießen vom Pferd – da hat er auch einen Parcours dort (der ist viel besser gepflegt als der 3 D) das macht seine ganze Familie – dann lädt er mich noch zu seinem 3 D Turnier am 29.4 ein. Leider muss ich ablehnen – bin ja schon in Calden angemeldet!!! Die ganze Zeit sitzt 5 Meter von uns entfernt ein Falke auf einem kleinen Baum und schreit – mit dem gehe ich gleich ne Runde jagen erklärt er mir -der hat Hunger!!!

Fazit: Mann sieht noch das der Parcours vor 5 – 6 Jahren mal mit Liebe angelegt wurde – inzwischen ist das aber nur noch Schrott – Super nette Leute – aber das war nicht mein Ziel an diesem Tag – nette Leute kennen zu lernen!! 7 Euro habe ich bezahlt – minus 2 Tassen Kaffee – immer noch zu viel dafür – bleibt da weg und sucht euch was anderes – lieber ein wenig weiter fahren und Spaß haben!

Autor Andreas Köhler

Homepage Steigerwald

Helsa

Parcoursbericht über den Parcours in Helsa

Am 19.03.2017 von Andreas Koehler – ca. 77 gute Tiere

Der erste Vorsitzende Benny hatte die Idee – lasst uns mal wieder gemeinsam auf einen Parcours fahren. Da unser Übungsplatz nur mit Einschränkungen zu benutzen wäre, fand ich dies eine gute Idee. Die Rückmeldungen wer denn mit will kamen sehr spärlich – letztlich waren wir dann am Sonntagmorgen 11 Leute auf dem Willi Platz bei leichtem Nieselregen, aber in der Überzeugung dass es in Helsa besser ist als in Reinhardshagen. Also Autos vollmachen und ab geht’s. In Helsa direkt kamen dann noch Burkhard und Jonathan dazu – somit 13 Leute. Ganz schön schwach für so einen Ausflug!!!!!

Ruck zuck warm schießen auf dem Einschießplatz – dort stehen 4 gute Scheiben und 4 Tiere in unterschiedlichen Entfernungen – vorbildlich – so kannst du vorher jede Entfernung beim Einschießen schon üben.

Danach Gruppeneinteilung – 1-mal 5er Gruppe Familie Kraft plus Pit, Familie Flemming, und dann die vier einzelnen.

Los geht’s – wir fingen auf Bahn 3 an – eine wunderbare Aufgabe – ein liegender kleiner Hirsch, dahinter ein größer stehender und rechts davon ein liegender großer Hirsch – auf ca. 35 Meter in eine Senke hinein. Alle waren noch ein wenig unsicher, so dass doch ein paar Pfeile ihr Ziel nicht sofort fanden. Aber das wurde dann von Bahn zu Bahn besser.

Bahn 4:  zwei Luchse – sitzend und laufend – durch zwei Bäume zwischendurch zu schießen – alle kamen gut damit zurecht.

Bahn 5: 2 Wildschweine ca. 22 Meter Bergab – schöne Schüsse und gut von allen gemeistert.

Bahn 6: 2 Mittelgroße laufende Bären leicht Bergab auf ca. 30 Meter Entfernung – erstmals traf Guido auch alle beide Ziele mit dem ersten Pfeil.

Bahn 7: Zwei Tiere aus ca. 16 Meter leicht Berg auf durch mehrere Bäume eingerahmt. Guido haut die beiden gleich in ersten weg. Danach schießt Jonathan den rechten mit dem ersten Pfeil Kill, Guido ärgert ihn er soll doch mal vorbei schießen – Jonathan macht das dann auch für Guido, und schießt dann mit dem zweiten Pfeil Kill!!

Bahn 8: Du Kommst den Berg hoch siehst den Pflock und guckst dann ganz ungläubig auf das Ziel – 4 Taubenähnliche Tiere stehen da auf ca. 15 Meter Entfernung, auch noch Berg ab – das ist ne Aufgabe. Zumal ich ja mal wieder primitiv unterwegs bin. Erster Pfeil – Kill rechte Taube, zweiter Pfeil in den Ars….. von der linken Taube, dann die hintere schön einmal auf den Rücken geschossen, aber mit dem zweiten getroffen – so macht man das!!! Dreimal tief durchatmen – jetzt mal bei den anderen gucken. Burkhard haut die auch mit vier Pfeilen weg – muss er auch – hat bis hier hin schon zwei seiner sechs Pfeile geschrottet!!!

Bahn 9: Eine meiner Lieblingsbahnen – einen schmalen weg runter auf ca. 35 Meter steht an einem Baum ein Bär – oh – der Bär ist weg – den haben sie ausgetauscht gegen ein großes stehendes Wildschaf – auch am gleichen Baum – aber der Bär war schöner! Links am Hang fünf Meter vor dem Schaf, steht dann noch ein Wolf – schwer zu schießen weil er so schräg steht – aber das macht es halt aus! Burkhard schrottet seinen dritten Pfeil – ab sofort schießt er Hunterrunde!!!

Bahn 10: Steil den Hang hoch kommen wir dann zur wohl schönsten Bahn des Parcours – du stehst am Berg – unten im Tal läuft der Bach lang und auf dem Gegenhang stehen zwei große und zwei kleine Bison. Ca. 50 Meter steil Bergab – Mann – was für ein Bild – alleine dafür lohnt es sich schon nach Helsa zu fahren. Jonathan haut gleich den kleinen Bison weg, danach im zweiten den großen und den weitesten dann wieder im ersten – der setzt mich heute ganz schön unter Druck – da muss ich mich Langmachen.

Bahn 11: Steil Bergauf ca.20 Meter durch eine Astgabel geschossen, stehen drei Vielfraße und warten darauf von uns aufs Korn genommen zu werden – Guido trifft sofort den weitesten – danach den mittleren und im dritten auch den rechten.

Bahn 12: Es geht weiter Bergauf – hier stehen schön gruppiert zwei Rehe vor einem umgestürzten Baum – das dritte liegt darunter. Entfernung um die 20 Meter – also eigentlich Trainings Entfernung – aber die Rehe sind durch den langen Winter ziemlich abgemagert – deshalb hat der eine oder andere schon ein paar Probleme mit den Zielen.

Bahn 13: Es geht weiter leicht Bergauf zur nächsten Bahn – zwei Wölfe stehen da auf ca. 25 Meter jeweils zwischen den Bäumen – schöne Schüsse zum Punkte sammeln – machen wir auch alle.

Bahn 14: Das ist eine Bahn die ich irgendwie nicht kann – drei Ziegen –eine liegt ganz links an einem Baum  – die zweite steht an einem Baum  und die dritte ganz weit rechts davon im Wald – ca. 30. Meter und leicht Bergauf – die linke im ersten – die mittlere einen links vorbei – einmal rechts vorbei und einmal zwischen Bauch und Baum vorbei – da ist sie meine erste Null – aber nicht zum ersten Mal auf dieser Bahn!!! Burkhard trifft die linke auch im ersten – bei der mittleren knallt er den Pfeil in den Baum und die rechte Ziege läuft dann rechtzeitig weg damit er sie nicht treffen kann.

Bahn 15: Zwei Luchse – Bergauf – 15 und 20 Meter – einer liegend – ne der liegt nicht – der ist flach wie eine Flunder – schwer zu treffen – Guido macht es vor – gleich im ersten – dafür trifft er den laufenden der 5 Meter weiter ist nicht!! Jonathan jagt beiden den Pfeil im ersten in den Kopf – mir doch egal wo das Kill ist – die sind hin meint er!

Bahn 16: Das zweite Highlight des Tages – der Elch – da steht er auf ca. 45 Meter – sieht riesig aus – aber…. Guido schießt seinen ersten Pfeil  in Clout Manier – weit drüber – aber mit dem zweiten trifft er –  der Beginn einer großen Aufholjagd!!! Burkhard auch im ersten und Jonathan ebenso – nur ich Trottel treffe das riesen Viech nicht.

Bahn 17: Drei schöne kleine laufende Bären auf ca. 15 Meter Bergauf – das sind Punkte Lieferanten – dreimal Kill – Guido zweimal Kill – und Burkhard einmal Kill und einmal Körper – mehr Pfeile hat er nicht mehr – auf Bahn 14 hat er sich den vierten Pfeil zerschossen – ich borge ihm einen Holzpfeil – damit trifft er dann auch das dritte Tier!

Bahn 18: Hier steht die zweite Bank auf dem Parcours – die erste steht eigentlich bei den Bison auf Bahn 10 – die ist zur Zeit aber weg – da ist ein Baum umgestürzt. Der Jonathan holt erst mal seine Stracke aus dem Rucksack und beißt genüsslich rein – Mhmmmm – gut – dann bietet er uns natürlich auch ein Stück an – aber Burghard hat gerade ein Bild von seiner Frau bekommen was die zum Mittag hatte – der freut sich jetzt darauf heim zu kommen!!! Die Bahn wird von einem Drückerbock geschossen – es stehen 3 kleine Wildschweine, 1 Bache und zwei Keiler zum Abschuss bereit – das größte Vieh auf ca. 40 Meter und die kleinen auf 20 – ich schieße die drei großen Tiere – alle schön im ersten – das macht richtig Spaß. Es werden ein paar Fotos gemacht und dann geht es weiter.

Bahn 19: Drei weiße Wildschafe leicht bergab auf ca. 20 Meter – Guido legt vor – und wie – Kill erster – Körper erster – Kill Erster!!!!! Jetzt geht’s los – der will den Burkhard ja noch einholen mit den Punkten – der hat ja nur zwei Pfeile im Köcher!!

Bahn 20: Der Grizzlybär steht ca. 35 Meter Bergab in einer Kuhle – einer meiner Lieblingsschüsse – Treffer im ersten Kill – Jonathan legt nach – Treffer Körper – Guido kommt gewaltig auf – Treffer Körper – und Burkhard haut ihn auch im ersten weg.

Bahn 21: es geht jetzt runter zum Bach – da steht ein Adler und davor zwei schöne Hasen – 18 Meter über den Bach hinweg – wir treffen alle ganz gut und ziehen zufrieden unsere Pfeile.

Bahn 22: Wieder schießt man über den Bach hinweg – dort sind 5 Tiere – drei Wildschweine und zwei Raben – zwischen 18 und 25 Meter entfernt – Guido legt los wie die Feuerwehr – Treffer – Treffer im zweiten – Treffer im ersten – aber Burkhard schlägt zurück – wir haben bei Bahn 19 Benny getroffen und der hat dem Burkhard fünf Pfeile geliehen – damit schießt der Burkhard jetzt besser als jemals zuvor mit seinen eigenen – Schade Guido – du hättest eine Chance gehabt!!!

Bahn 23: von den Wildschweinen weg geht es am Hang lang zu der nächsten Station – zwei Graugänse und eine Wildkatze auf einem Baumstumpf  – 15 Meter steil bergab über den Bach hinweg – schöne Ziele – sehen einfach aus – sind es aber nicht – Burkhard hat seine liebe Mühe mit dem Federvieh – das mag er nämlich nicht.

Bahn 24: dem Bachlauf folgend kommt man zum Ziel 24 – drei Steinböcke auf 25 bis 30 Meter verteilt – steil Bergauf geschossen stehen die Super am Hang – das macht allen richtig Spaß die zu beschießen – und Guido haut sie wieder alle drei im ersten rein!!!

Bahn 25: von den Steinböcken weg geht es am Hang entlang zu einer schönen Gruppe Rehe – vier Stück verteilt auf einer Lichtung. Steil Bergab gehen diese Schüsse – deshalb kürzer halten sagen wir Guido – nachdem er das erste Reh dreimal überschossen hat – und siehe da – schon trifft er mit dem zweiten Pfeil!! Aber Burkhard legt nach und schießt auch alle drei Tiere im ersten und zweiten!!

Bahn 26: Weiter den Bach runter kommt jetzt die 26 – zwei Füchse am Hang – 18 Meter und ein wenig Äste und Bäume im Weg – aber es geht gut – alle treffen – ich leider den rechten erst im dritten!

Jetzt geht es hoch auf den Hügel – steil und rutschig bei dem Wetter – zu Bahn 27 – aber trotz dem ganzen Regen ist es immer noch alles sehr gut zu laufen – der Waldboden nimmt viel auf.

Bahn 27: zwei Birkhühner stehen da vor einem riesigen Baumstumpf und auf dem Baumstumpf sitzt eine Wildkatze – es sind nur 15 Meter Entfernung – aber der Baumstumpf dahinter macht richtig Eindruck!!! Jonathan legt vor und schießt wieder mal den linken im ersten, das zweite Huhn auch – nur die Wildkatze duckt sich bei seinem ersten Schuss, so dass er dort einen zweiten benötigt. Insgesamt drei Pfeile müssen anschließend aus dem Baumstumpf geborgen werden – ein Holzpfeil hat sein Leben ausgehaucht!!!

Bahn 28: Zwei Auerhähne in einer kleine Schlucht bieten dir ihre Breitseite an – 20 Meter – kein Seitenwind – Punktelieferanten – nur Burkhard hat Probleme – ja das liebe Federvieh!

Normalerweise wäre ja jetzt Ende des Parcours – da wir aber auf der Bahn 3 gestartet sind müssen wir die Bahn 1 und 2 noch nachholen –

Bahn 1 – drei kleine Waschbären – ca. 10 Meter bergauf – eigentlich zum Beginn des Parcours zum warmwerden richtig gut – jetzt kein Problem – alle treffen im ersten!

Bahn 2: Drei neue Murmeltiere – zwei laufend und eins Stehend – knappe 15 Meter – schöne Schüsse – das stehende haben sie quer gestellt – ganz schön dünn ist das dann – aber alle treffen!!!

Das war’s – wir sind ja die ersten und gehen jetzt runter zum Einschießplatz. Hier wird noch schnell ausgewertet und dann muss der Guido auch schon wieder nach Hause – der muss ja immer Sonntags mit der Nachtschicht anfangen – aber er hat sich heute in der zweiten Hälfte des Parcours gut geschlagen – ein bisschen mehr Training und dann wird das auch bei dir bald zu Erfolgen führen!!!

Fazit: Ein schöner Tag mit gutem Wetter – wir haben nicht einen Tropfen Regen gesehen in Helsa – Grüße an die daheim gebliebenen!

Helsa ist ein wunderschöner Kurs den jeder einmal besucht haben muss – wer da war, will immer wieder hin. Die Tiere sind in einem ausgezeichneten Zustand und gestellt sind sie auch Top. Das muss man den Leuten von Helsa lassen – die können das!!!

Kosten für den Parcours liegen bei 10 Euro für Erwachsene – 8 Euro für Jugendliche ab 13 und 5 Euro für Schüler – und der Parcours ist jeden Euro wert.

Ein Bericht von Andreas Köhler

 

Impressionen Helsa

Hompage Helsa

Wanfried

Bogenparcours Wanfried          Besucht am 06.03.2017

Anzahl der Ziele: ca. 46 auf 32 Bahnen Gruppen max. 2  3DTiere.

Anmeldung bei Mario direkt im Laden in Wanfried – dann kriegt ihr auch eine Karte und Wegbeschreibung. Ansonsten  ist es nicht einfach zu finden – direkt von der Bundesstraße geht es in einen Feldweg und dann immer nach oben bis zum Einschießplatz.

Da ist auch schon das größte Manko an Wanfried – der Einschießplatz. 1 Stramitscheibe einsam auf der Wiese und das war es – wer will schon auf die alten Stramitscheiben schießen – also wird das einschießen auf das erste Ziel verlegt. Ungefähr hundert Meter hinter dem Einschießplatz steht das Ziel 1 – großes Wildschwein aus seiner eigenen Fertigung und ein kleines liegendes Wildschwein – ca. 25 Meter. Also erst mal den Köcher auf die beiden Leer machen und dann geht es los. Danach kommt ein kleiner Falke aus 15 Meter – anspruchsvoll – erst im dritten erwischt. Station 3 ist ein Baer auf ca. 38 Meter – weiter als man denkt – also erst mal vor die Füße geschossen um ihn aufzuscheuchen und mit dem zweiten erlegt. Danach kommt ein Truthahn – ein Dachs – eine Truthenne(oder wie die weiblichen heißen). Dann bist du erst mal oben auf der höchsten Stelle angelangt. Bahn 7 ist ein Steilschuss von oben auf einen Vielfraß ca. 12 Meter aber sehr schwer durch den steilen Winkel.

Bahn 8 sind zwei sehr schön gestellte Rehe – danach kommen erst zwei Gemsböcke steil nach unten und ein großer Eber auf 40 Meter – fürchterlich verschätzt – Nullrunde!!! Die Schüsse sind alle irgendwie mit Bäumen oder über Löcher und Senken angelegt, so dass man sich sehr leicht verschätzt. Aber eben sehr anspruchsvoll. Nach Bahn 12 (ein kleiner stehender Schmalbär)geht es dann wieder nach unten und wir machen erst mal Pause. Nächste Bahn sind zwei Zeigen am Hang auf 20 und 23 Meter – dann ein Fuchs Bergab (Kill im ersten) und dann kommen zwei Häschen in der Grube. Das sind alles machbare Ziele für normale Schützen. Ein schöner Adler auf einem Stamm lädt mit großem Kill zu 15 Punkten ein – Melle nimmt die Einladung auch an – ich leider zu weit nach rechts. Danach kommt ein Keiler Bergab – ein kleiner und ein großer Bär und danach ein Rehbock auf große Entfernung – das sind schon schwierigere Schüsse. Bei den Suhlen kommen dann – na was wohl – eine Wildsau und ein kleines liegendes Ferkel – sehr schön gestellt. Ab in das Schafsgehege geht es jetzt und die nächste Bahn sind zwei Füchse, danach Bergab auf einen Rehbock und anschließend ein ganz langer Schuss auf zwei Wildschafe – Bombe – 50 Meter  bergab in ein kleines Gehölz. Danach Fuchs und Zwei Ratten an einem Baum mitten auf der Wiese, dann geht es ab in ein kleines Waldstück zum sitzenden Fuchs und einem Honigbären am Stamm von einem Baum. Der kleine Bär ist schon eine Nummer – direkt am Baum festgemacht auf 40 Meter – da denkt man gleich an seine Pfeile – aber alles gut gegangen – Holzpfeil trifft im ersten – Carbon im zweiten. Ein paar Meter weiter kommt man dann an einen Bach und dort steht – der Biber ca. 27 Meter leicht Bergab – durch eine Astgabel – schöne Aufgabe. Raus aus dem Wald auf eine Wiese und auf den großen Bison geschossen (einziges 2 D Ziel auf dem Gelände)und ein kleiner Bison steht gleich daneben – das ist auch das richte Wort – dreimal daneben lag der Holzpfeil anschließend. Jetzt kommt ein weißes Wildschaf Bergauf und danach ein steiler Weg hoch in Richtung Einschießplatz. Dort kommt jetzt noch ein Uhu – schön in einem Baum eingefügt und danach zwei Perlhühner – das war’s – wir sind wieder am Ausgangsort. Ganz schön anstrengend – aber bei den allermeisten Zielen ist ein Backstop eingebaut, so dass wir fast überhaupt keine Pfeile suchen mussten. Gelaufen sind wir 2,5 Stunden zu zweit – das Wetter hat auch mitgespielt – zwischendurch mal ein bisschen Nieselregen – ansonsten wurde es uns durch das auf und ab auch schon mal richtig warm.

Jetzt noch das zweite Manko von Wanfried – Kosten liegen bei 13,00 Euro – der Betreiber ist aber auch Geschäftsmann und muss somit Abgaben bezahlen die ein Verein nicht hat.

Gelände Abwechslungsreicher Mischwald, hügelig mit gelegentlichen kurzen und steilen Auf- und Abstiegen. Auf dem letzte Drittel viel auf Schafswiesen – diese sind auch gut gedüngt!!! Bei Nässe zuweilen etwas rutschig.

Allgemeiner Eindruck

Die Tiere sind alle in einem hervorragenden Zustand – die Ausschilderung ist sehr gut – alles in allem ein schöner Parcours den jeder mal besucht haben sollte.

Ein Bericht von Marcel und Andreas

Impressionen Wanfried

Hompage Wanfried

Elters

Bogenparcours Elters / Fulda – Hofbieber   Besucht am 16.12.2016

Anzahl der Ziele: ca. 42 bei größeren und weiteren Zielen meist nur ein 3DTier, Gruppen meist 2 bis 3 3DTiere.

Anmeldung im Gasthaus zur Linde in NIederbieber – dort bekommst du deine Karte und die Beschreibung wo der Parcours ist.

Wie es im Winter nun mal so ist – nach 5 Bahnen fing es an zu nieseln bei 1 Grad plus – im Wald war es aber in Ordnung. Nur auf den Bögen war zwischenzeitlich eine dünne Eisschicht – die dann beim nächsten Ziel wieder vom Bogen wegspritzte.

Kosten liegen bei 8,50 Euro – der Parcours ist jeden Euro wert.

Gelände Abwechslungsreicher Mischwald, hügelig mit gelegentlichen kurzen und steilen Auf- und Abstiegen. Überwiegend Trampelpfade, daher ist gutes Schuhwerk wichtig. Bei Nässe zuweilen etwas rutschig.

Allgemeiner Eindruck

Vom Parkplatz aus muss man erst mal ein wenig suchen, da dieser ein Stück vom Einschießplatz entfernt liegt. Nachdem wir das Schild für den Einschießplatz endlich gesehen hatten (waren dran vorbei gefahren) war es leicht, diesen zu finden. Dort steht eine große Holzhütte und von der Veranda aus kann man  sich dann einschießen. Auf dem Platz stehen ca. 40 Tiere in verschiedenen Entfernungen teils im Gras, aber die meisten stehen im Wald. Es ist eine schöne Mischung aus kleinen und größeren Tieren die hier aufgestellt sind. Drei Scheiben sind auch da. Es sind alles ältere Tiere – aber zum einschießen wunderbar.

Danach geht es dann aber gleich neben dem Einschießplatz mit der Bahn 1 los. 2 Hirsche auf etwa 40 Meter schön am Hang stehend und liegend sind schon mal ein guter Einstieg. Wir schießen eine Dreipfeil Runde und treffen beide das erste Ziel. Danach kommt ein Bergabschuss auf zwei Ziegen – schön gestellt ca. 25 Meter.

Der  Parcours ist ein wahrer Traum, Wald in allen Varianten, vom reinem Buchen- oder Kiefernwald, durch dichte Schonungen Hecken und Sträucher geht es über manchmal kaum erkennbare Trampelpfade. Geleitet wird man dabei von kleinen Schildern in grell leuchtend roter Farbe, die sieht man schon auf 500 Meter Entfernung. Dadurch kannst du dich gar nicht verlaufen.

Absolut toll dann die Station 6 – von einem Bachlauf aus schießt man gegen den Hang  auf einen riesigen Grizzlybär – toller Schuss!!! Die Ziele sind in gutem Zustand, teils älter aber sehr gepflegt und auch repariert – Top. Und schön gestellt sind die Ziele erst! Ständig muss man über Büsche, zwischen Baumstämmen und unter/über Äste hinwegschiessen. Sehr oft sind Bäume so mit einbezogen das aus einem eigentlich ganz unspektakulären Schuss auf ein Reh aus 25 Meter auf einmal eine riesen Aufgabe wird, da das Reh 10 Meter hinter einer Astgabel steht. Da musst du durch – da hilft nichts.

Die Entfernungen sind sehr ausgewogen, von 5 Metern auf eine Gruppe Ratten 8 Meter auf  Hasen bis hin zu Weitschüssen auf Hirsch und Bär von gut 55 Metern (vielleicht auch mehrWink). Es gibt dreimal Hochstände von denen aus man schießt – diese wurden aus alten Gitterboxen aufeinander gestapelt – sicher und einfach gemacht.

Ein möglicher Mut Schuss auf einen Eisendrachen (Der Drache ist auf Metall, nur das Kill ist Scheibenmaterial), Die Pfeilfreundlichkeit ist ok, häufig wird als Backstop ein Hang oder Fangnetz verwendet. Jedoch sollte man ein Werkzeug zum Pfeile ziehen dabei haben, viele Bäume halt. Gut fand ich aber, dass wenn explizit Bäume als Backstop benutzt werden, es sich meistens um abgestorbene oder Baumstümpfe handelt. Da muss man sich beim herausoperieren keine Sorgen um den Baum machen.
Für kurze Pausen  gibt es zwei Hütten und am abgelegenen Teil des Parcours einige Bänke. Mehrere Wege kreuzen den Parcours man kann also auch mitten im Parcours auf diesen Wegen wieder zum Auto zurück.

Melle und ich hatten einen riesen Spaß und waren von diesem Parcours begeistert. Wir können allen nur empfehlen – wer in der Nähe ist – hinfahren und Spaß haben.

 

Autor Andreas Köhler

Impressionen Elters

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